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Die Deportation norddeutscher Roma und Sinti

Informationen zum Völkermord und Besuch des Gedenkorts denk.mal Hannoverscher Bahnhof

 

Nachdem sie von der Polizeiwache Nöldkestraße zusammengetrieben und mit Bussen am 16. Mai 1940 in den Fruchtschuppen an der Baakenbrücke gefahren wurden, verschleppten die Nationalsozialisten etwa 1.000 norddeutsche Sinti und Roma ins polnische Bełżec. Der Kurs erläutert die Hintergründe des Völkermords an den Roma und Sinti. Auch der Aufstand 1944 in Auschwitz-Birkenau wird beleuchtet. Thema ist zudem die Entstehungsgeschichte des Gedenkorts denk.mal in der HafenCity.

 

Was ist Antiziganismus?

 26. Februar 2019  Cornelia Springer  Keine Kommentare

Termin: 6. April 2019, 11-17 Uhr
Raum: Universität Hamburg, ESA West, Raum 221

Teilnahme nur nach erfolgreicher Anmeldung per Email: cornelia.springer@uni-hamburg.de

Informationen zum Workshop: Antiziganismus ist bis heute Teil des europäischen kulturellen Gedächtnisses und wird unhinterfragt von Generation zu Generation weitergegeben. Regelmäßig kommt es zu gewalttätigen Übergriffen auf Menschen, die der Minderheit der Rom*nja und Sinti*ze angehören. Individuelle und institutionelle Diskriminierung gehören für die Menschen zum Alltag.

In dem Workshop werden zunächst die in der Mehrheitsgesellschaft präsenten antiziganistischen Vorurteile erarbeitet. In einem anschließenden Input gibt Marko Knudsen grundlegende Informationen zur Ethnie der Roma und Sinti und deren Historie sowie einen Einblick in die Geschichte des Antiziganismus. Die zweite Hälfte des Workshops ist dem Thema „Antiziganismus in den Medien“ und dessen gesellschaftlicher Akzeptanz gewidmet. Dazu werden sich die Teilnehmenden näher mit dem Spielfilm „Borat“ (2006) und einer Kampagne des Europäischen Zentrums für Antiziganismusforschung e.V. auseinandersetzen.

Marko Knudsen ist Vorsitzender des Europäischen Zentrums für Antiziganismusforschung e.V. (EZAF) in Hamburg. In dieser Funktion hat er viele Forschungsarbeiten zum Thema Antiziganismus begleitet, ist als Berater für Roma und Sinti-Politiker sowie für das European Roma and Travellers Forum (ERTF) und die rumänische Partida Romilor tätig. Zuletzt wurde er von der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) als Berichterstatter konsultiert und hat die rumänische Regierung zu Antiziganismus im Rahmen der EU Präsidentschaft beraten. Marko Knudsen engagiert sich im Integrationsbeirat der Freien und Hansestadt Hamburg und unterstützt seit 2003 als „Roma und Sinti-Beauftragter“ die Hamburger Schulbehörde bei der Inklusion von Roma und Sinti.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung HamburgGefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

Geschichte der Roma und Sinti

 

Wann und warum sind Roma und Sinti nach Europa geflüchtet und manche von dort weiter nach Amerika ausgewandert? Woher kamen sie? Und wie ist es ihnen auf dem Weg nach Westen ergangen? Welche Rechte hatten sie und welche Ausgrenzung haben sie erfahren? Der Kurs führt in die Geschichte von Europas größten Minderheit ein und beleuchtet Hintergründe der Feindschaft gegenüber Roma und Sinti.

  • Mo. 18:00 - 20:30
  • 18.03.19 - 18.03.19 , 1 Termin, 3 UStd.

 

 

Sinti und Roma - eine Geschichte von Gewalt und Vorurteil

Wir laden Sie ein, alle Fragen zu Roma und Sinti bewertungsfrei zu stellen. Wir möchten offen mit Ihnen sprechen: über Ressentiments und Bilder zu sogenannten "Zigeunern", gestern und heute. Der Bildungsverein der Roma zu Hamburg hilft, über stereotype, antiziganistische und falsche Denk- und Erklärungsansätze aufzuklären. Kommen Sie mit uns ins Gespräch, denn es gibt keine bösen Fragen - nur böse Behauptungen!
Referent: Marco Knudsen, Schulsozialpädagoge, Roma & Sinti Beauftragter im ReBBZ und VHS-Kursleiter
Eine Kooperation mit dem Bildungsverein der Roma zu Hamburg e.V.
 

Fr.22.02.201916:00 - 19:00VHS-Zentrum Mitte 
Schanzenstraße 75 
20357 Hamburg (Sternschanze)

    In der Reihe: Komplizen für die Zukunft

    Latscho diwes! Gespräch und Musik beim Hamburger Sinti-Verein

    Wir laden Sie ein, den Sinti-Verein in Lurup kennenzulernen. Er setzt sich für bessere Bildungschancen ein und Bildungslotsen aus. Die deutschen Sinti und Roma sind, ähnlich wie Friesen und Dänen, als nationale Minderheit mit einer eigenen Kultur und Sprache anerkannt. Wir möchten offen mit Ihnen sprechen: über Rassismus gegen Roma, Ressentiments und Bilder zu sogenannten "Zigeunern", gestern und heute. Der Schulsozialpädagoge Marko Knudsen (Bildungsverein der Roma zu Hamburg) führt in das Thema ein. Er und Christian Rosenberg (Sinti-Verein zur Förderung von Kindern und Jugendlichen) helfen, über stereotype Denk- und Erklärungsansätze aufzuklären - ein wichtiger Schritt für eine Zukunft mit weniger Diskriminierung. Kommen Sie mit uns ins Gespräch, denn es gibt keine bösen Fragen - nur böse Behauptungen! Die Gruppe "Gypsy Moments" begleitet die Veranstaltung musikalisch.

    Organisiert von Bildungsverein der Roma zu Hamburg unter dem Motto: Gemeinsam sind wir stärker.

    • Do. 18:00 - 21:00, 4 UStd. 
    • 25.10.18 - 25.10.18, 1 Termin 

    Geschichte der Roma und Sinti

    Wann und warum sind Roma und Sinti nach Europa geflüchtet und manche von dort weiter nach Amerika ausgewandert? Woher kamen sie? Und wie ist es ihnen auf dem Weg nach Westen ergangen? Welche Rechte hatten sie und welche Ausgrenzung haben sie erfahren? Der Kurs führt in die Geschichte von Europas größten Minderheit ein und beleuchtet Hintergründe der Feindschaft gegenüber Roma und Sinti. Anmeldung: https://www.vhs-hamburg.de/kurs/geschichte-der-roma-und-sinti/295245

    • Di. 18:00 - 21:00, Mi. 18:00 - 19:30
    • 15.05.18 - 16.05.18 , 2 Termine, 6 UStd.

     

     

    Informationen zum Völkermord und Besuch des Gedenkorts denk.mal Hannoverscher Bahnhof

    Nachdem sie von der Polizeiwache Nöldkestraße zusammengetrieben und mit Bussen am 16. Mai 1940 in den Fruchtschuppen an der Baakenbrücke gefahren wurden, verschleppten die Nationalsozialisten etwa 1.000 norddeutsche Sinti und Roma ins polnische Bełżec. Der Kurs erläutert im Vortrag und mit Film-Dokumentationen die Hintergründe des Völkermords an den Roma und Sinti. Auch der Aufstand 1944 in Auschwitz-Birkenau wird beleuchtet. Thema ist zudem die Entstehungsgeschichte des Gedenkorts denk.mal in der HafenCity, den Sie am zweiten Termin besuchen. Link zur Anmeldung...

     

    • Do. 18:00 - 21:00
    • 22.03.18 - 22.03.18 , 1 Termin, 4 UStd.

    Sinti und Roma - eine Geschichte von Gewalt und Vorurteil

    Offene Gesprächsrunde in Kooperation mit dem Bildungsverein der Roma zu Hamburg e.V.

    Wir laden Sie ein, alle Fragen zu Roma und Sinti bewertungsfrei zu stellen. Wir möchten offen mit Ihnen sprechen: über Ressentiments und Bilder zu sogenannten "Zigeunern", gestern und heute. Der Bildungsverein der Roma zu Hamburg hilft, über stereotype, antiziganistische und falsche Denk- und Erklärungsansätze aufzuklären. Kommen Sie mit uns ins Gespräch, denn es gibt keine bösen Fragen - nur böse Behauptungen!
    Referent: Marco Knudsen, Schulsozialpädagoge, Roma & Sinti Beauftragter im ReBBZ und VHS-Kursleiter
    Inhaltliche Fragen: Anke Schwarzer, Tel. 42841-2273

    Fortbildung für Kursleitende. Entgeltfrei für Kursleiter/innen der Hamburger Volkshochschule. Kosten für Kursleitende anderer Bildungsträger: bis 4 Zeitstunden 25 €, darüber hinaus 50 €. Link zur Anmeldung..

     

    • Sa. 14:00 - 18:30
    • 21.04.18 - 21.04.18 , 1 Termin, 6 UStd

    Roma und Sinti

    Geschichte, Gegenwart und die Entstehung von Vorurteilen

    Wann und warum sind Roma und Sinti nach Europa geflüchtet? Und wie kommt es, dass es so hartnäckige Vorurteile gibt? Der Kurs führt in die Geschichte ein, beleuchtet Hintergründe der Roma und Sinti in Hamburg und thematisiert transgenerationelle Traumatisierungen. Was hat es mit dem Zigeunerbegriff auf sich? Und wie kann ich Antiziganismus, die Feindschaft gegenüber Roma, verstehen, erkennen und richtig begegnen? Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.  Link zur Anmeldung...