Kooperationsprojekt ReBBZ "Familienschule"

BSB

Gefördert durch die Behörde für Schule und Berufsbildung

Konkretisierung des Zuwendungszwecks

 

Kooperationsprojekt ReBBZ "Familienschule"

 

Bildungsverein der Roma zu Hamburg e.V.

Postfach 700227

22002 Hamburg

 

                               Hamburg, 24. September 2017

 

In Hamburg leben zur Zeit circa 9.500 Roma- und Sintifamilien mit etwa durchschnittlich drei Kindern. Bedingt durch historisch-gesellschaftliche Bedingungen und Strukturen ist die Beschulung dieser Kinder und die damit verbundene Delegation von Erziehung an Nicht-Roma und Sinti (das heißt an staatliche Schulen) eine große Herausforderung  für die Sorgeberechtigten.

Die Interventionen seitens der Schulen und von REBUS/ReBBZ waren in der Vergangenheit, vor Einrichtung dieser hier beantragten Stelle, häufig wirkungslos, da die Familien sich in ihrem "Anderssein" nicht verstanden fühlten. Zur Förderung des Vertrauens in die Institution Schule, zur Reduktion und Vermeidung von Schulabsentismus und zur Erhöhung der Bildungsbeteiligung arbeitet eine Sozialpädagogln intensiv mit den Kindern und Jugendlichen dieser Familiengruppen zusammen.

Schwerpunkte der Kooperation:

  • Unterstützung der Kinder und Jugendlichen durch aufsuchende Beratung und Unterstützung in schulischen Belangen,
  • Unterstützung der Eltern, Kinder und Jugendlichen bei der Bewältigung des Schulalltags, Beratung und Unterstützung bei Absentismus,
  • Information der Eltern über das Hamburgische Schulsystem und über Möglichkeiten der beruflichen Qualifizierung ihrer Kinder,
  • Unterstützung der Eltern in ihrer Alphabetisierung,
  • Mediation zwischen Familien und Schulen unter Einbeziehung des jeweils zuständigen ReBBZ,
  • Information und Unterstützung der ReBBZ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
  • Information und Unterstützung der Schulen,
  • Roma Eltern Kaffees

Der Bildungsverein der Roma zu Hamburg e. V. verpflichtet sich, jährlich einen Verwendungsnachweis in Form eines Jahresberichtes zu erstellen, der Angaben enthalt über:

  • die Verwendung der Gelder,
  • die Anzahl der Familien, die bei der Bewältigung des Schulbesuchs unterstützt wurden,
  • die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Alphabetisierungskursen,
  • die Zielgruppen, Anlasse und beteiligten Institutionen im Rahmen der Mediation,
  • die Anzahl der Falle und der Kontakte bei der Mediation,
  • die Anzahl und Kontakte und Hilfestellungen für Schulen und die Kooperationen zu den ReBBZ.
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